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Landschaftsverband
Stade:
Das
Wrackmuseum in Cuxhaven
Dieses
in Europa einmalige kleine Fenster zum gewaltigen
Schiffsfriedhof auf dem Meeresboden steht im Kurteil
Stickenbüttel. Hunderttausende von Schiffswracks liegen
weltweit auf dem Meeresgrund. Allein vor unserer Küste
mögen es 3000 bis 4000 Wracks sein. Durch Strandungen,
Kollisionen, Stürme, aber auch durch Kriegseinwirkungen
gingen Schiffe aller Größen und Nationen verloren.
Das Schiff, seine Identität, die Reise, der Untergang, die
menschlichen Schicksale und Rettungsversuche werden mit Hilfe
geborgener Wrackteile anschaulich dargestellt.
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Da ist z.B. die Vandalia,
mit 6000 t Stückgut hatte das Schiff am 4.12.1912 den
Hamburger Hafen nach Rio und Santos verlassen: Tausenderlei
Dinge des täglichen Lebens vom Babyschnuller bis zur
Borsig-Lokomotive befanden sich an Bord. Doch schon bei der
Elbinsel Krautsand ging die Reise zu Ende. Von einem Schleppzug
gerammt, sank das Schiff innerhalb einer Viertelstunde. Bei den
Bergungsarbeiten im Jahre 1977 kamen viele Teile der Ladung
wieder ans Tageslicht. Sie und viele Teile von Ladungen anderer
Wracks sind im Museum ausgestellt. Tauch- und Bergungsfilme
ergänzen das Angebot.
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Grundlage dieses Museums ist
die Privatsammlung von Peter Baltes, dem heutigen
Museumsleiter. Im Museum und auf dem Freigelände wird ein
einmaliger Einblick in die Schiffahrt vor unserer Küste
gewährt. Die Sammlung wird ständig ergänzt und
erweitert. Zu bestimmten Themenbereichen finden wechselnde
Sonderausstellungen statt.
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