Kurz: Landschaftsverband Stade

 

Herr Adrian hett Liefpien von MolièreIm Jubiläumsjahr 2011 führte das Theater auf dem Flett das Stück “Herr Adrian hett Liefpien” auf. Dabei handelt es sich um die plattdeutsche Übersetzung von Molières “eingebildetem Kranken” (im Original: “Le Malade imaginaire”).Wolfgang Rostock 2009

 

 

Dazu meinte der Regisseur, Wolfgang Rostock:

“Herr Adrian hett Liefpien”, berühmte Komödie zur Jubiläums-Spielzeit des “Theaters auf dem Flett”

Vor zwanzig Jahren hatte man im Landschaftsverband die glückliche Idee, das “Theater auf dem Flett” ins Leben zu rufen zur Pflege der niederdeuteschen Sprache. Mit beispielhaften Aufführungen unterstützt seitdem dieses Theater die Arbeit der Niederdeutschen Bühnen im Elbe-Weser-Dreieck. Gute Aufführungen stellen sich aber nicht von alleine ein. Es gehört viel Wissen und noch mehr Arbeit und Fleiß auf Proben und in Werkstätten dazu. Um das zu lernen und zu üben, bietet der Landschaftsverband in Stade auch Kurse für Spielerinnen und Spieler an sowie für Regisseure, Techniker und Beleuchter. Aufführungen, die dem Publikum gefallen und Freude machen, stellen sich nämlich nicht von allein ein. Vielmehr muß vorher auf Proben und in Werkstätten hart gearbeitet werden, Nur dann stellt sich der Erfolg ein, nur dann sind alle glücklich und zufrieden, die auf der Bühne und die im Zuschauerraum.

Gruppenbild nach der PremiereViele gute Stücke sind inzwischen über die Bühne des “Theaters auf dem Flett” gegangen und haben damit für den Besuch der Aufführungen anderer plattdeutscher Speeldeels in unserer Region geworben. Diesmal ist eine aussergewöhnliche Komödie zu sehen, die kritisch, aber auf heitere Weise einen Sonderling aufs Korn nimmt, der seiner Familie mit eingebildeten Leiden auf die Nerven fällt. Wer hätte nicht schon so einen Sonderling erlebt oder gar     unter dessen Marotten gelitten? Der große Molière hat so einen Zeitgenossen auf die Bühne gebracht. Der stürzt mit seinen eingebildeten Krankheiten nicht nur sich selbst, sondern fast seine ganze Familie ins Unglück, einschließlich seiner liebenswerten Kinder. Glücklicherweise bringt seine Haushälterin mit List und Geschick im allerletzen Augenblick alles wieder ins rechte Gleis. Mit viel Witz und Poesie geht alles gut aus, und alle sind glücklich.

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Anna (Iris Richters, Oldendorf) und Angela (Tamara Ranke, Grasberg)Iris Richters (Oldendorf), Hermann Scholz (Köhlen) und Jens Wetter (Misselwarden)

Tamara Ranke (Grasberg), Wolfgang Steinhausen (Schiffdorf), Iris Richters (Oldendorf)
Herr Adrian hett Liefpien: Am Ende wird alles gut.

Hermann Scholz (Köhlen), Tamara Ranke (Grasberg) und Wolfgang Steinhausen (Schiffdorf)

Wolfgang Steinhausen (Schiffdorf), Jens Wetter (Misselwarden) und Hermann Scholz (Köhlen)