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Museumsschiff "Greundiek"Arbeit an Bord - Der Maschinist
Die Betriebsstunden der Maschine, Schmieröldruck, Abgas- und Kühlwassertemperaturen wurden fein säuberlich in das Maschinentagebuch eingetragen. Spannung und Stromstärke an der kleinen Schalttafel im Maschinenraum musste der Maschinist stets im Blick behalten, denn ein Black-Out, das Zusammenbrechen der Stromversorgung konnte schlimme Folgen haben. Daher musste der Maschinist immer rechtzeitig den Hilfsdiesel anwerfen und den zweiten Generator zuschalten, wenn besonders viel Strom verbraucht wurde. War das Schiff auf See, konnte man nicht den Handwerker anrufen, wenn der Wasserhahn tropfte, das Licht in der Kombüse nicht ging, die Klospülung versagte oder die Relingstütze angeschweißt werden musste. Für all diese Dinge war der Maschinist zuständig. Die großen Reparaturen an der Maschine kamen zum Glück nur selten vor. Ein Ausfall der Hauptmaschine bei schwerem Wetter bedeutete größte Gefahr für Schiff und Besatzung. Wenn auf See der Kolben gezogen werden musste, war das ganze Können des Meisters gefragt. |
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