Grasberg:
Auf den Spuren des Moorkolo-nisators Jürgen Christian
Findorff.-
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Ohne den Moorkolonisator
Jürgen Christian Findorff (1720 1792) wäre die
Gemeinde Grasberg vielleicht heute noch eine unkultivierte
Moorlandschaft, mit Heide und Wollgras bewachsen. Heute ist
hiervon auf den ersten Blick nichts mehr zu sehen. Auf der Suche
nach der Vergangenheit soll Sie diese Radtour in längst
vergessene Tage zurückversetzen.
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Etwa seit Beginn des 18.
Jahrhunderts hatten sich von den Geestranddörfern aus
etliche Jungbauern in den Grenzbereichen der Moore angesiedelt,
dort eigenmächtig Torfstich betrieben und Moorboden urbar
gemacht. Als im Jahre 1718 die kurhannoversche Regierung die
Herzogtümer Bremen und Verden nach 67jähriger
schwedischer und dreijähriger dänischer Herrschaft
übernahm, entwickelte sie Pläne, das Teufelsmoor unter
staatlicher Lenkung planmäßig zu kultivieren. Mit der
bisher wilden Nutzung der Moorflächen sollte
endgültig Schluß gemacht werden.
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In den ersten Jahren nach 1750
wurden in dafür geeigneten Gebieten drei Dorfanlagen mit
Hofstellen von etwa 50 Morgen Größe vermessen: Neu
Sankt Jürgen am Abelhüttenberge, Wörpedorf und
Eickedorf. Weitere Orte sollten rasch folgen. Die Durchführung
der Kolonisation, die Anwerbung von Siedlern und die recht
schwierigen Auseinandersetzungen mit den Geestrandbauern, die das
Moor und die Niederungswiesen als ihr Eigentum betrachteten,
wurden den drei Moorämtern Lilienthal, Ottersberg und
Bremervörde übertragen. Besonders tatkräftig
wirkte in unserem Gebiet der Amtmann Friedrich Meiners, zuerst in
Lilienthal, später in Osterholz-Scharmbeck, der auch manch
erbitterten Streit um die neuen Ansiedlungen mit zäher
Ausdauer zu schlichten verstand.
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Aber die Amtmänner, die
das neue Moorgeschäftzu allen anderen bisherigen
Aufgaben betreiben mußten, waren damit bald überfordert.
Zu ihrer Entlastung setzte Kurhannover 1760 den zum Baumeister
und Landvermesser ausgebildeten Jürgen Christian Findorff
als Moorvogt ein. Der damals 40jährige war den Ämtern
nicht unbekannt. Die ersten, uns heute noch erhaltenen Lagepläne
von Sankt Jürgen, Wörperdorf und Eickedorf hatte
Findorff 1754 gezeichnet.
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Bis zu seinem Tod 1792 in
Bremervörde legte Jürgen Christian Findorff im
Teufelsmoor nach Weisung der hannoverschen Regierung und in enger
Zusammenarbeit mit den Moorämtern 60 neue Moordörfer
an, die sogenannten Findorffschen Reihendörfer.
Er plante und überwachte den Bau von Schiffgräben, jene
Torfkanäle, auf denen die Moorbauern in ihren Viertel- und
Halbhuntschiffen die braunen und schwarzen Soden zur Unterweser
brachten, vor allem nach Bremen.
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Findorffkirche
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Ausgangspunkt für die historische Radtour bildet die von
Jürgen Christian Findorff in der Zeit von 1784 bis 1789
gebaute Findorffkirche an der Speckmannstraße 38.
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Der Bau der Kirche gestaltete
sich nicht einfach. Der Baugrund war trotz des Sandhügels
ungünstig, da sich unterhalb des Sandbodens noch
Torfschichten befanden. Außerdem machten Unwetter und
Überschwemmungen den Handwerkern schwer zu schaffen. Heute
läßt sich nur noch erahnen, was sich damals abgespielt
hat.
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 Die
Findorffkirche. -
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Der Innenraum der Kirche wurde
1989 wieder so hergerichtet, wie Jürgen Findorff ihn vor gut
200 Jahren erbauen ließ.
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Die Kirche ist weit über
die Grenzen der Gemeinde durch eine der heute schon selten
gewordenen Arp-Schnitger-Orgeln bekannt.
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Findorffhof
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Der Speckmannstraße bis zur Hausnummer 50 folgend biegen
Sie dann in die Straße Am Berg ein. Hier fahren
Sie entlang des Sportplatzes und erreichen so den Findorffhof.
Dieser Gebäudekomplex wurde mit Unterstützung der
Gemeinde vom Findorff-Heimatverein errichtet und soll an das
bäuerliche Leben unserer Vorfahren erinnern. Das Haupthaus
ist 1994 einer Brandstiftung zum Opfer gefallen, konnte aber
durch Versicherungsleistungen und Spenden wieder aufgebaut
werden.
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 Wagenschauer
auf dem Findorffhof. -
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Viele der alten Gerätschaften,
Fotos und ähnliches sind allerdings ein Opfer der Flammen
geworden und können nicht mehr ersetzt werden.
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Die Radtour führt Sie
jetzt auf dem schmalen Pfad am Sportplatz entlang zur
Lindenstraße. Von da aus biegen Sie rechts ab in den
Wiesendamm und an der Speckmannstraße nach links bis zur
Wörpedorfer Straße. Hier biegen Sie wieder links ab
und fahren ein Stück die Wörpedorfer Straße
entlang.
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Wörpedorf
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1751 wurde Wörpedorf als erste Moorkolonie gegründet.
Es wurden 51 Hofstellen ausgewiesen. Jedem Anbauer wurden damals
50 Morgen (12,5 ha) Moor zugebilligt, wovon etwa 9 Morgen zu
Saatland, 2 Morgen zur Hofstelle, zum Garten und zum
Entwässerungskanal, 15 Morgen zum Torfstich und 24 Morgen
zum Wiesenland bestimmt waren. Zur Düngung dieser Flächen
wurde die Haltung von 7 Kühen, 30 Schafen und 2 Pferden
empfohlen. Durch diese Vorgaben sollte sichergestellt werden, daß
die Anbauern ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften konnten.
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Beworben um diese Hofstellen
haben sich Knechte und Söhne, die aufgrund eines älteren
Bruders keine Erbrechte mehr auf den elterlichen Höfen
besaßen. Ihre Freiheit und Selbständigkeit mußten
sie teuer bezahlen. Auf den sumpfigen Wegen wurde das Bauholz für
die Moorkaten herangeschafft. Es mußten Entwässerungsgräben
ausgehoben werden, und das feuchte Klima machte vielen zu
schaffen. Außerdem gab es oft Grenzstreitigkeiten mit den
Bauern aus Tarmstedt, die den Wörpedorfern die Durchfahrt
ihrer Holzfuhren für den Bau der Hütten verwehrten.
Auch legten sie Wege durchs Weideland, sie zogen schädliche
Gräben, rissen Schlag- und Grenzbäume nieder. Eines
Nachts wurde auch die Wörpebrücke, die von den Siedlern
benutzt wurde, wenn sie sonntags zur Wilstedter Kirche gingen,
zerstört. Die meisten Wörpedorfer kamen aus Wilstedt.
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Heute erinnert daran nur noch
der an der Straße befindliche Schiffgraben, der den Bauern
zum Transport des Torfes über die Wörpe, Wümme und
Weser nach Bremen diente.
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 Wörpedorfer
Str. 10 (Schlobohm) -
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Das 1829 erbaute
Niedersachsenhaus an der Wörpedorfer Straße 10 steht
seit einigen Jahren unter Denkmalschutz. Es spiegelt noch
deutlich die damalige Fachwerkbauweise wieder, die aufgrund des
Moorgrundes der beste Schutz gegen Versackungen war.
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Die Radtour führt jetzt
weiter über den Wirtschaftsweg gegenüber der
Wörpedorfer Straße 10. Diesem folgen Sie bis zum Ende.
Dort biegen Sie rechts ab. Nach kurzer Zeit fahren Sie über
eine kleine Brücke und überqueren die Wörpe.
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Die Wörpe
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Der Bereich der Wörpe wurde 1994 naturnah ausgebaut.
Hierdurch wird für seltene Tiere und Pflanzen eine
Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Mit ein bißchen
Glück kann man hier Fischreiher und andere seltene Tiere
beobachten.
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 Die
Wörpe: Naturnaher Ausbau. -
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Übrigens: Der Ortsname
Grasberg wird abgeleitet von einer mit Gras und
einzelnen Baumgruppen bewachsenen Erhebung an der Wörpe
zwischen Wilstedt und Lilienthal. Schon vor der Besiedlung des
Moores wurden hier die an beiden Flußufern gelegenen
Grünflächen von den Tarmstedter und Wilstedter Bauern
landwirtschaftlich genutzt. Zudem diente der weithin sichtbare
und wegen seines frischen Grüns auffällige Hügel
den Bewohnern der Geest als Orientierungshilfe, wenn sie
Lilienthal oder Bremen per Schiff über die Wörpe und
die Wümme erreichen wollten. Wahrscheinlich wurde dieses
Gelände schon vor der Besiedlung Grasberg
genannt.
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Nachdem die Wörpe
überquert ist, geht es rechts weiter den Wirtschaftsweg
entlang. Diesem folgen Sie bis zum Ende. An der Heidberger Straße
biegen Sie links ab. Nach einem kurzen Stück biegen Sie
wieder links in die Alte Reihe, die nach einiger Zeit
in die Dannenberger Straße übergeht.
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Dannenberg
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Dannenberg wurde 1782 gegründet und liegt an einer der
geologisch tiefsten Stellen des Osterholzer Moorbeckens ein. Das
Dorf hat seinen Namen vom "Dannensee" erhalten, der
früher an der Südgrenze der Hofstelle Nr. 9 lag.
Findorff, der den Ort 1767 vermaß, hatte Dannenhausen
vorgeschlagen. Durch Verordnung der Königlichen Regierung in
Hannover erhielt das Dorf die endgültige Benennung
Dannenberg.
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1785 wurde der Schiffgraben
gebaut, der über Heidberg führte und in den Seeberger
Schiffgraben einmündet. Dieser schwierige und auch recht
weite Wasserweg sagte den Dannenbergern überhaupt nicht zu;
sie beantragten eine kürzere Wasserverbindung. Das Amt in
Ottersberg wies das sonderbare Ansinnen als zu
kostspielig zurück, und die Regierung in Hannover stellte
den Anbauern anheim, den gewünschten Kanal auf eigene Kosten
und auf eigenes Risiko zu bauen. Zwei Jahre später war der
neue Wasserweg fertig. Das Werk ist vollkommen, lobte
das Amt und begrüßte insbesondere, daß auch
Grasdorf und Meinershausen sich dieses neuen Kanals bedienen
könnten und dadurch eine Schiffahrt erhalten, die sie
oft vergeblich gewünscht haben. Worauf es den
Dannenbergern besonders ankam: Ihr Schiffgraben mündete
direkt in die Wörpe.
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In Höhe der Hausnummer 20
biegen Sie rechts in die Mühlenstraße ab.
Dieser Straße folgen Sie bis zur nächsten Einmündung.
Hier biegen Sie nach links in die Weinkaufsmoorer Straße
ein. An der Einmündung zur Meinershauser Straße
biegen Sie rechts und nach einem kurzen Stück gleich wieder
links in die Rautendorfer Straße ab.
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Rautendorf
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Rautendorf wurde 1762 gegründet. Noch heute ist hier die
Findorffsche Siedlungsstruktur gut zu erkennen. Durch die
Dorferneuerungsmaßnahmen in diesem Bereich wurden viele
private und öffentliche Maßnahmen in den letzten
Jahren durch das Land Niedersachsen gefördert.
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 Schiffschauer
Rautendorf. -
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Besonders hervorzuheben ist
hier die Einrichtung des Dorfplatzes in Höhe der Hausnummer
21 (gute Rastmöglichkeit) und die Umsetzung und
Restaurierung des Schiffschauers, das als Baudenkmal einem
besonderen Schutz unterliegt. Dieses Schiffschauer stammt aus der
Zeit, als noch Brenntorf gestochen und mit dem Schiff nach Bremen
befördert wurde. Es diente als Unterstand für die
Torfschiffe.
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Schmalenbeck
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Nachdem Sie die Mittelsmoorer und die Huxfelder Straße
überquert haben, erreichen Sie das Ende der Rautendorfer
Straße.
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 Bremersdamm
(im Hintergrund: unkultivierte Moorflächen). -
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Hier biegen Sie nach links in
den Wirtschaftsweg Bremers Damm ab. Zur rechten Hand,
bereits im Nachbarkreis Verden, erstreckt sich das Hohe Moor mit
lichten Moorbirkenwäldchen, die sich mit saftigen Weiden
abwechseln. Die Moorbereiche sind wichtige und wertvolle
Rückzugsgebiete für Vögel und Kleintiere.
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Am Ende des Wirtschaftsweges
biegen Sie rechts in die Schmalenbecker Straße
ab. Auch in Schmalenbeck hat sich der dörfliche Charakter
bewahrt. Es geht gemütlich entlang vereinzelter Höfe,
Wiesen und Felder. Nach der Überquerung des Achterdamms
biegen Sie nach kurzer Zeit links in die Eickedorfer
Straße ein.
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 Eickedorfer
Straße. -
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Die Eickedorfer Straße
ist noch in der traditionellen Form mit Moorklinkern gepflastert,
wie früher alle Straßen im Teufelsmoor. Entlang der
mit Birken gesäumten Straße befindet sich noch heute
der Schiffgraben, der die Torfkähne zur Wörpe führte.
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An der Speckmannstraße
angekommen, biegen Sie rechts in Richtung Ortsmitte ab. Bald
kommen Sie wieder zu ihrem Ausgangspunkt, der Findorffkirche,
zurück.
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Literatur:
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Karl Lilienthal:
Jürgen-Christian Findorffs Erbe,
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Verlag Heinrich Fr. Melloh,
Lilienthal
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Rolf Metzing, Johann
Schriefer, Fritz Westphal:
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Grasberg, Verlag H. Saade,
Osterholz-Scharmbeck
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